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FKH-Praxistag Erdungsmessungen Optimierter Einsatz von Erdungsmessgeräten an Hochspannungsfreileitungsmasten und an Trafostationen Datum: 23. und 24. Oktober 20027. bis 16. April 2003 Ort: FKH-Versuchsstation DänikenErdungsmessungen dienen der Überprüfung der Wirksamkeit von Erdungssystemen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Gewährleistung der Sicherheit von Personen oder technischen Einrichtungen vor Gefahren aus dem Betrieb von Starkstromeinrichtungen. In der Schweiz sind die Grenzen der maximal zulässigen Erdpotentialdifferenzen insbesondere für den Erdfehlerfall in der SEV-Regel 3569-1.1985: "Erden als Schutzmassnahme in elektrischen Starkstromanlagen" bzw. in der geltenden Starkstromverordnung (Ausgabe März 1994) festgelegt. Die Ausarbeitung eines Kurses für Erdungsmessungen wurde von verschiedener Seite aus folgenden Gründen angeregt:
Der Kurs wird mit einer theoretischen Einführung eröffnet, in welcher die Prinzipien der Erdungsmessung, die Funktion moderner Geräte und die praktischen Messverfahren erklärt werden. Ausserdem wird auf mögliche Fehlerquellen hingewiesen und die Grenzen der Erdungsmessungen mit Messgeräten aufgezeigt. Im Hauptteil des Tageskurses "Erdungsmessungen" wird auf praktische Weise der optimale Einsatz von Messgeräten demonstriert. Die empfohlenen Methoden für Messungen an kleinen Erdungsanlagen werden in Gruppen erprobt. Ein besonderer Schwerpunkt bildet dabei die Erdungsmessung an Masten von Hochspannungsfreileitungen, wo aufgrund der Erderwirkung der Erdseile besondere Probleme und Messunsicherheiten auftreten. Aus den Erfahrungen der FKH werden für das in der Schweiz heute noch nicht einheitlich praktizierte Messvorgehen Vorschläge unterbreitet. Der eintägige Kurs ist auf alle Personen abgestimmt, die praktische Erdungsmessungen ausführen bzw. diese Messungen betreuen oder beurteilen müssen. Kursinhalt:
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